Die Benediktusmedaille

Die Verehrung der Benediktusmedaille reicht Jahrhunderte zurück. Verstärkte Verbreitung erlangte sie schon im 11. Jahrhundert, als der Benediktinermönch Bruno, der spätere Papst Leo IX., nach dem Gebrauch der Medaille von schwerer Krankheit geheilt wurde.
Die Medaillenprägung:
Die eine Seite der Medaille zeigt ein Kreuz. Außerdem sind folgende Buchstaben eingeprägt:
1.) in den vier Winkeln des Kreuzes: C S P B = Crux Sancti Patris Benedicti (Kreuz des Heiligen Vaters Benedikt)
2.) auf dem Längsbalken von oben nach unten: C S S M L = Crux Sancta Sit Mihi Lux (Das heilige Kreuz sei mir Licht)
3.) auf dem Querbalken von links nach rechts: N D S M D = Non Draco Sit Mihi Dux (Der Drache sei mir kein Führer)
4.) im Außenkreis: V R S N S M V S M Q L I V B = Vade Retro Satana. Numquam Suade Mihi Vana. Sunt Mala Quae Libas. Ipse Venena Bibas.
(Weiche zurück, Satan. Nie verlocke mich zu Eitlem. Böse ist, was du bietest. Trinke selbst dein Gift.)
Die andere Seite zeigt das Bild des heiligen Benedikt mit den gewohnten Attributen:
der Regel - dem Raben - dem Giftbecher

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