Der neue Direktor Mag. Dr. P. Thomas Petutschnig OSB

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Bilder von der Eröffnungskonferenz


Der neue Direktor des Stiftsgymnasiums erhält von der Personalvertretung eine gesunde Schultüte
und zeigt gerührt ein Foto von sich - auch mit Schultüte -, das seinen neuen Schreibtisch ziert


Prof. Mag. Sabine Weber überreicht die Schultüte mit den besten Wünschen des Kollegiums


Dir. P. Thomas Petutschnig OSB mit seinem neu ernannten Stellvertreter OStR. Mag. Josef Wetz

 

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Mit dem Sommer dieses Schuljahres tritt mein Mitbruder P. Thomas Petutschnig OSB die Nachfolge von Herrn Hofrat Mag. P. Paulus Kaimbacher OSB an. Sehr verdienstvoller Weise und mit viel Einfühlungsvermögen hat Frau OStR Prof. Mag. Helga Rüther übergangsweise die Geschicke unseres Gymnasiums in die Hand genommen. Da sie aber mit Erreichung des Pensionsalters heuer in den wohlverdienten Ruhestand tritt, wird P. Thomas der neue Leiter des Gymnasiums.
Unser Gymnasium ist eine katholische Schule mit Öffentlichkeitsrecht, weshalb der Schulerhalter über die Nachfolge eines Schulleiters verfügt. Dabei ist es aber auch wichtig, dass der Leiter einer katholischen Schule in den einzelnen Gremien des Schulträgers vertreten ist. Da die Schule mit dem Schulgeld, das die Eltern unserer Schüler zahlen, nicht das Auslangen finden kann, muss das Stift einen nicht unbedeutenden Teil des Aufwandes zuschießen.
P. Thomas Petutschnig OSB hat ein volles Theologiestudium absolviert und zudem in Germanistik promoviert. Seit 1996 ist P. Thomas als Lehrer für Religion und etwas später auch für Deutsch tätig. Von seiner Unterrichtstätigkeit am Wiener Schottengymnasium weiß ich, dass er sich durch sein gründliches und tiefes Wissen und durch sein Geschick zu unterrichten, hohes Ansehen verschafft hat.
Wenngleich P. Thomas am 27. November 1965 in Braubach am Rhein geboren wurde, liegen seine Wurzeln im Mölltal in Kärnten, woher sein Vater stammt. Er hat also durch seine Übersiedlung hierher nach Kärnten zu seiner eigentlichen Heimat zurückgefunden. Selbstverständlich müssen zum Wissen und zur Begabung zu unterrichten bei einem Schulleiter noch andere Fähigkeiten hinzukommen: viel Einfühlungsgabe in den schulischen Alltag, ein hohes Maß an Offenheit und Gesprächsbereitschaft und eine natürliche Autorität, die nicht auf äußere Formen pochen muss, wenngleich diese wichtig sein mögen.
Es gibt die tiefsinnige christliche Volksweisheit: Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch seine Gnade. Möge das in hohem Maße auch für meinen Mitbruder P. Thomas zutreffen. Möge es ihm gegeben sein, immer mehr in die neuen Aufgaben hinein zu wachsen, an ihnen Freude und Erfüllung zu finden und am manchmal rauen schulischen Alltag nicht hängen zu bleiben. Das wünsche ich dem neuen Schulleiter aus ganzem Herzen.

Abt Dr. Heinrich Ferenczy OSB


Der neue Direktor Mag. Dr. P. Thomas Petutschnig OSB