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ÖFFENTLICHES STIFTSGYMNASIUM
DER BENEDIKTINER IN ST. PAUL
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Für eine Woche waren beide Maturaklassen auf den Spuren der alten Römer in der Urbs Aeterna.

Die Reise der 8ab-Klasse begann am 28. September kurz vor Mitternacht am Hauptbahnhof in Klagenfurt. Uns begleiteten unsere KVs Mag. Baumgartner Katja (8a), MMag. Dr. Sapper Norbert (8b), Mag. Pichler Karin (Reiseleitung) und Dekan P. Marian Kollmann OSB.
Nach einem raschen Frühstück im Zug waren wir bereit für den ersten Programmpunkt: Die Domus Aurea („Goldenes Haus“) war die gewaltige Palastanlage des Kaisers Nero, die sich über ca. 80 ha erstreckte. Wir betraten die sich unter dem Hügel Oppio befindlichen Ruinen geschützt durch Bauhelme. Dort konnten wir dank einer Virtual Reality-Brille die Pracht des Palastes in seinem Idealzustand Ende des 1. Jhds. n. Chr. erleben. Kurz danach besichtigten wir die Papstbasilika Santa Maria Maggiore.

1 2 neuDomus Aurea: die riesige Palastanlage des Kaisers Nero

Am zweiten Tag feierten wir mit Pater Marian Kollmann eine kurze, aber schöne Messe im ältesten christlichen Friedhof der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft - den Domitilla-Katakomben. Danach spazierten wir bei sommerlichem Wetter zur Papstbasilika San Paolo fuori le Mura. Die Außenansicht der zweitgrößten Basilika nach dem Petersdom mit hochaufragenden Säulen und Palmen lässt die Besucher erstaunen. Interessant sind auch die Papstporträts im Inneren und die Kassettendecke, die wir untermalt mit Orgel- und Trompetenmusik besichtigen durften. 

3Die Papstbasilika "San Paolo fuori le Mura"

Nach einer kurzen Zugfahrt erreichten wir Ostia Antica, den Hafen des antiken Roms, heute eine Ausgrabungsstätte, die uns u.a. noch ein sehr gut erhaltenes Theater und Fresken in einer Therme zeigt. Anschließend klang der Abend mit einem erfrischenden Bad am Sandstrand Ostia Lido bei einem stimmungsvollen Sonnenuntergang aus.

4 Gruppenfoto in Ostia

Am Montag erlebten wir das Kolosseum, den Ort des grauenhaften Märtyrertodes vieler Christen, bei einem heftigen Regenguss. Die gute Laune der Schüler/innen schien ein wenig zu leiden, bis einige anfingen, laut zu singen und fast alle einstimmten. Dadurch war die Moral wieder gestärkt und - der Regen hörte auf. Anschließend konnten wir das Forum Romanum vom Palatin aus betrachten. Nach einem Spaziergang am Palatin mit seinen Palastruinen aus der Kaiserzeit und dem Blick auf den Circus Maximus, gingen wir weiter zum Kapitol, dem bedeutendsten der sieben Hügel Roms. Dor sahen wir im Kapitolinischen Museum die Überreste des Juppitertempels, die Lupa Capitolina, den Sterbenden Gallier, die Reiterstatue des Marc Aurel etc.

5Außenansicht des Amphitheatrum Flavium

Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Vatikanischen Museen, deren Kunstsammlungen zu den größten und bedeutendsten der Welt gehören. Trotz der großen Besucherzahl beeindruckten uns z.B. die Stanzen des Raffael, die antiken Statuen wie die Laokoon-Gruppe und natürlich die Sixtinische Kapelle sehr. Nach kurzem Ausruhen auf den Stufen der Spanischen Treppe machten wir uns auf den Weg zum Petersdom und konnten auf der Kuppel die wunderbare Aussicht über Rom auskosten. Der letzte Programmpunkt des Tages war der Besuch der Piazza Navona. Dort ging es zu einem gemeinsamen Abendessen weiter, welches typisch italienisch war.

6 "Die Schule von Athen": ein Fresko des Malers Raffael in den Vatikanischen Museen

Der nächste Tag begann relativ früh, um uns möglichst gute Sitzplätze bei der Papstmesse am Petersplatz zu sichern. Nach dieser auf Latein gehaltenen und eindrucksvollen Messe besuchten wir noch das Pantheon, Santa Maria sopra Minerva, Fontana di Trevi, den Palazzo Barberini und – müde von einem langen Tag – die Galleria Borghese, eine der kostbarsten privaten Kunstsammlungen der Welt.

7 Papst Franziskus

Nun brach für die Maturanten der letzte Tag in Rom an: Im Palazzo Valentini wurde uns in einer ausgeklügelten Show mit Laser- und Lichteffekten das Leben der reichen Römer in einer Stadtvilla nahegebracht. Außerdem wurde in einer beeindruckenden Doku die Geschichte der sich neben der Villa befindlichen Trajansäule mit ihrem Relief vom Daker-Feldzug erklärt. Danach konnten wir noch den Nachmittag nutzen, um Rom im Alleingang zu erkunden.

8 Panoramablick von der Kuppel

Die Woche war wie im Flug vergangen: Am frühen Morgen des 4.10. erreichten wir mit dem Nachtzug wieder Klagenfurt. Somit ging die letzte gemeinsame Reise der 8ab-Klasse mit vielen Eindrücken über die Zeugnisse der antiken und christlichen Kultur in Rom zu Ende.

WEITERE BILDER

Text: L. Quendler, S. Mosser, (8b Klasse) T. Arzberger, S. Furian (8a Klasse), Prof. Mag. Karin Pichler
Fotos: Fotos: K. Kert (8a Klasse), Prof. Dr. Norbert Sapper, Prof. Mag. Karin Pichler

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