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ÖFFENTLICHES STIFTSGYMNASIUM
DER BENEDIKTINER IN ST. PAUL
Gymnasiumweg 5,
9470 St. Paul, Kärnten - Austria
Tel.: 04357 - 2304 Fax: 04357 - 3843
Mail: stiftgym-stpaul@bildung-ktn.gv.at
   

Das Kollegium des Stiftsgymnasiums verbrachte zwei Tage im Stift Göttweig und in der Wachau.

Gutes Essen, Kirchengeschichte und beeindruckende Architektur prägten den Lehrerausflug der Professorinnen und Professoren des Öffentlichen Stiftsgymnasiums St. Paul.

Nach einer mehrstündigen Anreise zum Benediktinerstift Göttweig, welches in der Nähe von Krems an der Donau liegt, wurde nach dem Beziehen der Zimmer zu einem Aperitif im Stift geladen. Dort wurde das Lehrerkollegium herzlich von Abt Mag. Columban Luser O.S.B. empfangen. Anschließend wurde der Tag mit einer kräftigen Jause im Heurigen beendet.

Nach der gemeinsamen Frühmesse in der Unterkirche der Abteikirche von Göttweig frühstückte man im Stiftsrestaurant.

Danach führte Administrator P. Mag. Maximilian Krenn seine Besucher durch das Museum des Stiftes. Einigen Besuchern, die ihr Quartier in der Klausur eingenommen hatten, war der herrliche Balkon in den noblen Gemächern schon vom Vorabend bekannt, von welchem man einen herrlichen Blick auf die gegenüberliegende Stadt Krems hatte. Der Aufstieg über die Göttweiger Kaiserstiege in den Museumsbereich war ergreifend, durften doch früher allein „pro hospitibus primae notae“ diesen Aufgang benutzen, also nur Gäste aller erster Ordnung. Heute bildet das größte Barocktreppenhaus Österreichs den Eingang zum Museum im Kaisertrakt. Das Deckenfresko stammt von Paul Troger, einem der bedeutendsten Maler des 18. Jahrhunderts. Das gewaltige Deckenfresko kann mit dem kolossalen Deckenfresko von Tiepolo in der Würzburger Residenz verglichen werden. Das Fresko zeigt die Apotheose Kaiser Karls VI.. Nachdem nun ein Blick auf Krems und Wachau bei Tageslicht geworfen worden war, wurde das Museum besichtigt, wobei Pater Maximilian viele Details erzählte. Dabei wurden u. a. das Jagdzimmer, das Gobelinzimmer, die Kleine Galerie und das Napoleonzimmer besichtigt.

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Der Höhepunkt für viele Besucher war aber die Besichtigung der Bibliothek, die für andere Museumsbesucher nicht zugängig ist. Mit viel Fachwissen und Empathie erklärte der Bibliothekar Pater Franz den Aufbau und den Bestand dieser wertvollen Bibliothek. Interessanterweise befindet sich der Eingang zur Bibliothek versteckt hinter dem Hochaltar. Die Stiftssammlungen des Stiftes Göttweig haben überregionale Bedeutung wie etwa die Stiftsbibliothek mit Handschriften- und Inkunabel-Sammlung, die graphische Sammlung, Stiftsarchiv, das Musikarchiv mit Autographen- und Instrumentensammlung, die numismatische Sammlung, die Gemäldegalerie, aber auch die Kunstschätze der kirchlichen Schatzkammer sind mehr als sehenswert. Viel zu kurz war die Zeit, damit man alles Gesehene würdigen konnte. Das alles sollte jedoch ein Anreiz sein, Stift Göttweig einmal privat zu besuchen. Um 12.00 Uhr nahmen die Besucher aus St. Paul am gemeinsamen Chorgebet teil, um anschließend im Stiftsrestaurant ein köstliches Mittagsmahl zu sich zu nehmen.

Nach kultureller und geistlicher Erquickung wurde im Rahmen der Heimreise die herrliche Naturlandschaft der Wachau erkundet sowie der Campus der FH Krems besichtigt.

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WEITERE BILDER

Text: Prof. Mag. Dr. Rudolf Freisitzer, Prof. Mag. Isabella Katschnig
Bilder: Prof. Mag. Lena Tomitz

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