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ÖFFENTLICHES STIFTSGYMNASIUM
DER BENEDIKTINER IN ST. PAUL
Gymnasiumweg 5,
9470 St. Paul, Kärnten - Austria
Tel.: 04357 - 2304-11 Fax: 04357 - 3843
Mail: stiftgym-stpaul@bildung-ktn.gv.at
   

Die beiden 6. Klassen des Stiftsgymnasiums verbrachten Mitte Mai eine Woche in der Tiroler Landeshauptstadt.

Innsbruck - Was für eine Stadt! Man könnte fast sagen die Stadt der Vielfältigkeit. Multikulturelle Mischung, verschiedene Sprachen - im Schloss Ambras wurden sogar internationale Kontakte geknüpft, indem man sich mit Engländern und Franzosen ausgetauscht hat - alt und jung, historisch, aber dennoch modern. Sengende Hitze aber auch Regen und windige Kälte waren unsere treuen Begleiter, von Badespaß bis Schneeballschlacht konnten wir alles abhaken. Ganz klar eine Bereicherung in allen Belangen. Ob es nun die sich ständig stärkenden Bande der Gemeinschaft waren, die bereits mit der anfänglichen Zugfahrt begonnen und auch nach dem Abschluss der Reise kein Ende gefunden haben oder die unglaubliche Freude, endlich wieder etwas gemeinsam mit der Klasse zu unternehmen, diese Reise wird uns bestimmt ewig im Gedächtnis bleiben.

Begonnen hat die Besichtigung der Stadt bereits am ersten Abend, nach einer kleinen Erfrischung im Freibad Tivoli. Das Goldene Dachl und der Tiroler Dialekt waren uns also nach den ersten Stunden in Innsbruck schon kein Rätsel mehr. Nach der langen Anreise und dem ersten Eindruck der neuen Stadt ist der erste Abend gemächlich ausgeklungen, doch am nächsten Morgen ging es sofort los.

Reiseführer? So etwas brauchen wir doch nicht! Wir hatten Herrn Professor Striednig sowie Herrn Professor Maltschnig und alle Schüler, die uns mit wahrlichem Wissen souverän durch die Stadt und ihre Umgebung geführt haben. Begonnen mit dem Bergisel und Museen wie der Hofburg und der Hofkirche, fand auch der zweite Tag schnell sein Ende. Schloss Ambras, stolz und groß, kam am Dienstag an die Reihe und löste viel Begeisterung aus, die aber am letzten Tag vor der Abreise von der Wanderung auf der Nordkette samt Schneeballschlacht noch übertroffen wurde.

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Das Essen war ebenfalls von Vielfältigkeit gekennzeichnet, geschlemmt haben wir also so einiges, aber mindestens das Doppelte wieder verbrannt. Blasen an den Füßen musste man in Kauf nehmen, doch gelohnt hat es sich allemal: Die schöne Aussicht von der Nordkette, der Glanz des Goldenen Dachl, die Skisprungschanze am Bergisel, das Rauschen des Inn - alles Eindrücke, die uns niemand mehr nehmen kann.

Doch nicht nur die Tage waren eine Bereicherung, auch die Abende waren durch Einzigartigkeit geprägt, ob es nun UNO-Spiele gegen Frau Professor Pichler, Spaß in den Zimmern oder ein Theaterbesuch der gruseligen Art gewesen sind.

Wie man sieht, half der Ausflug nicht nur der Gemeinschaft unter uns Schülern, die durch die Corona-Pandemie so sehr gelitten hat, sondern auch unserer Beziehung zu den begleitenden Professoren. Neue Blickwinkel und Ansichten, noch nicht bekannte Seiten und verborgene Talente von verschiedenen Personen wurden entdeckt, was in Zukunft sicher noch von Vorteil sein wird.

„Ein einziger Erfolg“ ist die wohl beste Beschreibung, die man dieser Klassenfahrt geben kann.

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Text: Lisa Hobel, 6a
Bilder: Prof. Mag. Thomas Striednig

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