Triest - Grado - Isonzo: 5.a auf großer Fahrt
Am
Morgen des 4. Junis traten wir, die 5A Klasse, voller Tatendrang unsere schon
lange erwartete Abschlussfahrt nach Italien und Slowenien an. In Begleitung von
unserem KV Frau Mag. Rosemarie Pollanz und unserer sprachenkundigen
Religionslehrerin Frau Mag. Daria Olip führte uns unsere Reise zuerst in die
italienische Hafenstadt Triest, wo wir nach der etwa drei-stündigen Fahrt das
Schloss Miramare
besichtigen durften. Wir trafen dort auch die 4A Klasse sowie die 6B Klasse,
welche das Schloss ebenfalls besuchten. Leider hatten wir in unserem recht
straffen Zeitplan nur etwa eine Stunde Zeit, um das atemberaubende Gebäude und
das umliegende Gelände zu erforschen und so viel wie möglich davon aufzusaugen.
Von dort ging es dann nach
Grado, wo wir unser Quartier bezogen und nach einer kurzen Erfrischung
sofort den dortigen Strand unsicher machten. Auch das Wetter spielte mit,
abgesehen davon, dass der recht starke Wind ziemlich viel Seetang und -gras
Richtung Strand gespült hatte, was zu Seegrasschlachten führte, denen ein
gesamtes Buch gewidmet sein könnte. Wir verbrachten den gesamten Nachmittag am
Strand und gerieten bei einem hitzigen Volleyballspiel beinahe in
Schwierigkeiten mit einheimischen Gleichaltrigen. Am Abend kehrten wir zurück in
unser Quartier und nahmen dort ein echt italienisches Essen ein – Lasagne und
Nudeln für alle! Nach dem Essen konnten wir uns noch kurz ausruhen, dann ging es
ab in die Innenstadt Grados, wo wir bis 22:30 freien Auslauf genießen durften.
Einkaufen, Cafés, umher Schlendern – Dolce Vita eben, wie der Italiener sagen
würde. Danach gingen wir zu Fuß 4 Kilometer zu unserer Pension, wo wir, um etwa
12 Uhr nachts, ausgelaugt in unsere Betten fielen.
Am nächsten Morgen war um halb 8 Tagwache angesagt, wobei uns etwa eine Stunde
vorher ein extrem heftiges und lautes Gewitter weckte. Nach dem Frühstück
packten wir unsere Koffer und machten uns in das Isonzotal (Sočatal)
auf, wo wir das absolute Highlight
unserer Reise bestritten – eine
Rafting-Fahrt auf (teilweise in) der 12 Grad „warmen“ Soča. Diese eineinhalb
Stunden werden uns bestimmt in Erinnerung bleiben, nicht zuletzt weil einer
unserer Guides eine Kamera auf seinem Helm montiert hatte, die diesen Moment für
die Ewigkeit haltbar machte. Danach traten wir die lange, schläfrige Heimreise
durch das Isonzotal an.
Abschließend möchte ich unserem Klassenvorstand Frau Mag. Pollanz im Namen der 5A Klasse herzlich für ihr Engagement, ihre Organisation und ganz besonders für ihre Geduld danken. Ich glaube, dass keiner von uns diesen Ausflug so bald vergessen wird.

Die 5.a Klasse mit den Begleitlehrern Prof. Mag. Rosi Pollanz und Prof. Mag.
Darija Olip vor Schloss Miramare

Achtung: Gefährliches Verkehrszeichen für Schüler





Grado - bei Tag und mehr bei Nacht







Rafting - das Erlebnis schlechthin
Text: Bettina Koitz
(5a)
Fotos: Michi Knapp (5a)
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