Betriebsbesichtigung "Pale"
Am Freitag, den 26.November 2004, fand eine Exkursion der 7A- Klasse in Begleitung von Frau Prof. Arnold im Zuge des Geographie Unterrichts zum Unternehmen Pale statt, in welcher sich Schüler/innen eingehend mit der Schi- und Snowboardproduktion befassten. Dieser Ausflug diente der Untermalung des bisher durchgenommenen Unterrichtsstoffes, den Rechtsformen der Unternehmen.

Betriebsleiter Rottenbücher mit Schülern
Der Betriebsleiter Herr Rottenbücher übernahm die Führung durch den Betrieb und begann mit einem kleinen historischen Überblick. Der Name Pale leitet sich vom Besitzer Paul Leopold ab. Die ursprüngliche Drechslerei wurde bis zur heutigen GmbH & Co KG weiterentwickelt. Die Schiproduktion wurde 1990 unter Mithilfe eines 17- jährigen Amerikaners durch die Snowboardproduktion erweitert. Seit diesem Jahr gehören sie zur Weltspitze der Snowboardhersteller.
Bei den Schi- und Snowboarddesigns muss zwischen Digital- und Siebdruck unterschieden werden, wobei der Digitaldruck häufiger verwendet wird, weil er billiger und umweltfreundlicher ist. Außerdem ist der Siebdruck sehr zeitaufwändig.
Die materialhochwertigeren Schi- und Snowboards
werden auch heute noch von Hand angefertigt. Aufgrund der arbeitsaufwändigeren
Produktion erscheinen diese nur in geringerer Anzahl. (1 Stunde pro Snowboard)
Pale beschäftigt insgesamt 300 Angestellte, davon sind 33% Frauen und 15%
Ausländer. Die Arbeitseinteilung erfolgt in 3 Schichten zu je 8 Stunden. Der
durchschnittliche Stundenlohn beträgt 7,40 €. Der Arbeiter kann sich mit einer
zusätzlichen Arbeitsleistung (135% der vorausberechneten Arbeitsleistung) einen
Zuschlag verdienen.
Das Unternehmen stellt pro Jahr ca. 300 000 Snowboards und 250 000 Carvingschi her. Pale beliefert auch einige Geschäfte, wie z.B. Sport 2000 oder Intersport und produziert für Firmen wie Nordica. 2/3 der Gesamtproduktion sind für den Export bestimmt.
Auch der Ausschuss wurde uns nicht vorenthalten. Er beträgt ungefähr 12% (Es sollten nur 3% sein). Diese beschädigten Produkte werden vernichtet.
Diese Exkursion war nicht zuletzt durch die interessante Führung von Herrn Rottenbücher, der uns gerne alle Fragen beantwortete, ein voller Erfolg.
Text:
Julia Malec (7.a)
Fotos: Prof. Mag. Anna Maria Arnold
©PetGu