Trieste  - Verona  -  7.ab

Am Montag, den 06.07.2009, traten wir, 16 Schüler der 7a und 7b Klassen, unsere 2-tägige Reise nach Italien an. Nach einer dreistündigen Busfahrt kamen wir gegen Mittag an unserem ersten Etappenziel, dem Schloss Miramare, in der Nähe von Triest an. Frau Prof. Andreoli organisierte eine Führung, die uns in die 150-jährige Geschichte dieses an der Adria gelegenen Baues einweihte. Das Schloss, erbaut für Ferdinand Maximilian von Österreich, wurde im Jahre 1870, drei Jahre nach dessen Hinrichtung, fertig gestellt. Es diente als Sommerresidenz der Habsburger bis das Gebiet um Triest verloren ging. Nach dem Besuch des Schlosses fuhren wir weiter nach Triest, wo wir Gelegenheit hatten, selbst die Stadt zu erkunden.
Der Weg zu unserer Unterkunft in Palmanova führte uns ein kurzes Stück am sogenannten Rilke-Weg entlang des Meeres und eröffnete uns einen atemberaubenden Ausblick auf die Hafenstadt Triest, das Schloss Miramare und die umliegende Landschaft. Erschöpft vom Marsch trafen wir am späten Nachmittag in unserer Unterkunft ein. Nach einem gemeinsamen Abendessen hatten wir Zeit, die Stadt Palmanova und ihr Nachtleben zu erkunden. Palmanova, ursprünglich als ein mächtiger Landstützpunkt der Venetianer geplant, hat einen 9-eckigen Hauptplatz, der einzigartig und für die Kleinstadt völlig überdimensioniert ist.
Am nächsten Morgen brachen wir schon früh Richtung Verona auf. Dort besichtigten wir die Arena di Verona, die das zweitälteste erhaltene Amphitheater nach dem Kolosseum in Rom ist und wo jedes Jahr in einem hervorragenden Ambiente Opernfestspiele veranstaltet werden. Danach gingen wir zur berühmten Piazza delle Erbe und zum Haus der Giulietta Capuleti. Von diesem Ort handelt Shakespears berühmtes Stück Romeo und Julia. Julia soll vom Balkon dieses Hauses geblickt haben, in Wirklichkeit ist sie jedoch nur eine Erfindung Shakespeares. Die Freizeit verbrachten viele für einen Einkaufsbummel in der Via Mazzini, eine der berühmtesten Einkaufstraßen der Welt. Leider mussten wir schon um 16 Uhr unsere Heimreise antreten. Die Reise war für alle ein wirklich tolles Erlebnis und leider verging die Zeit viel zu schnell.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Begleitlehrern, Frau Prof. Andreoli und Herrn Prof. Gutschi, für die Organisation und die hervorragende Betreuung während der Reise bedanken. Wir werden uns sehr gerne an diese Reise zurückerinnern.

  
Triest

     
Verona

Text:           Raphael Pagger, 7b
Photos:      Armin Sumper, 7b