Fächerübergreifendes Lateinprojekt der 4.a/4.c Klassen
U P D A T E vom 11.10.2011
Der archäologische Park am Magdalensberg - Exkursion
Da für den eigentlich geplanten
Termin des dritten Projekttages (23.9.) absolut keine Chance auf eine
Durchführbarkeit seitens des Landesmuseums bestanden hatte, erfolgte nun
verspätet der Schlusspunkt des Lateinprojektes "Omnibus sensibus" am 11. Oktober
2011.
Die beiden Projektklassen 4.a und 4.c wurden zum Grabungsgelände am
Magdalensberg gebracht (Begleitlehrer: Prof. Mag. Günter Peter / Prof. Mag.
Karin Pichler), wo die SchülerInnen einen Einblick in das Arbeitsgebiet und die
Fülle der Betätigungsmöglichkeiten eines Archäologen erhielten. Ausgehend von
den provinzialrömischen Ausgrabungen und der Geschichte der Stadt am
Magdalensberg durften die SchülerInnen sich vor allem selbst betätigen. In drei
Workshops (Junior-Archäologie / Meißeln / Mosaik legen) konnten sie persönlich
in die Welt der Archäologie hineinschnuppern und ihre "Produkte" schlussendlich
mit nach Hause nehmen.



Führung durch das Grabungsgelände

Prof. Mag. Karin Pichler mit Jungarchäologen Peter





Workshop 1: Meißeln - eigene Inschriften





Workshop 2: Mosaik legen - eigene Muster entwerfen






Workshop 3: Archäologie für Anfänger: Suchen, Vermessen, Zeichnen,
Reinigen, Besprechen von Funden
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Am 21. / 22. September führten die Lateinlehrer der 4. Klassen (ohne die Gymnasiasten der 4.b, die zur selben Zeit Projekttage auf der Sonnbichleralm absolvierten) ein fächerübergreifendes Projekt durch, das sich zum Ziel gesetzt hatte, das Verständnis der SchülerInnen für die Entwicklung der romanischen Sprachen zu schärfen. Gleichzeitig sollte ein sportlicher sowie geistiger Wettstreit die Motivation aller Teilnehmer steigern.
So waren auch die beiden Aktionstage diesen beiden Schwerpunkten gewidmet. Tag 1 stand ganz im Mittelpunkt der romanischen Sprachen (im Speziellen Italienisch und Französisch, da beide Sprachen am Gymnasium auch unterrichtet werden). Die SchülerInnen absolvierten einen dreigeteilten Kurs, der von den jeweiligen Fachlehrern gestaltet war. Im ersten Block stand der Weg von Latein (Prof. Gü. Peter, Prof. S. Weber) hin zu den romanischen Sprachen am Plan. In offenen Lernformen erarbeiteten sich die Studenten Einblicke in die Entstehung der romanischen Sprachen, ihre Verteilung auf der Weltkarte, konnten aber auch erste Sprachkenntnisse, z.b. durch Trimino- Rätseln, erwerben. In den weiterführenden Kursen führten die F/I-ProfessorInnen L. Andreoli, A.Kappler, G.Pagitz sowie Ge.Peter die Jugendlichen spielerisch in die jeweilige Sprache ein. Alle Arbeitsergebnisse wurden in einer Portfolio-Mappe gesammelt, sodass die Schüler diese auch nachträglich noch überarbeiten können.



Lateinische Beziehungen zu den romanischen Sprachen in Kurs1 bei Prof. Gü. Peter
und Prof. S. Weber



"Tour de France" mit den F-Kollegen: Prof. A. Kappler, Prof. Ge. Peter und Prof.
G. Pagitz







Italienische Einblicke in die "ewige Stadt" von Prof. L. Andreoli und Prof. F.
Spöcklberger
Am Donnerstag fand unter der Leitung der Sportprofessoren G. Graßler, M. Lammer und E. Maltschnig der sog. "Pentathlon", ein Fünfkampf der speziellen Art mit antikem "Touch" statt. Die Jugendlichen mussten sich in den Bewerben "Speerwerfen", "Steinwurf", "Weitsprung mit Gewichten", "Seilziehen" und einem abschließenden "Stadienlauf" miteinander messen. Mit großer Begeisterung stellten sie sich den sportlichen Anforderungen. Umso erstaunlicher war jedoch das Ergebnis, konnte sich doch eine Gruppe in allen, doch so unterschiedlichen Sportarten durchsetzen und unangefochten den Sieg einstreifen, obwohl sie zuvor zufällig zusammengelost worden waren.

Sieger im Pentathlon:
v.li.: Christine Buchmann, Lukas Traußnig, Lisa Pflegpeter, Magdalena Pitschko,
Veronika Jesenko und Viktoria Pansi
Im Hintergrund der sportliche Leiter Prof. Günther Graßler (li.) mit Organisator
Prof. Günter Peter





Einweisung und Gruppenauslosung





Seilziehen unter größter Anstrengung - jeder Meter zählt




Siegerehrung im Speisesaal - Efeukränze statt Lorbeer
Den krönenden Abschluss bot die sog. "Melonenshow", ein Antike-Quiz nach Vorbild der bekannnten Millionenshow, bei der dem Siegerteam Melonen statt Millionen winkten. Spielleiter Prof. F. Spöcklberger erklärte kurz die modifizierten Regeln und führte souverän durch das Geschehen. Nichtsdestotrotz waren die Kandidaten aufgeregt und nervös, lastete doch auf ihnen die "Verantwortung", die richtige Antwort zu erbringen. Ein Publikumsjoker pro Spieler war manches Mal hilfreich und Rettungsanker in letzter Not. Obwohl in drei Durchgängen gespielt wurde, erwiesen sich die Schüler als derart harmonisch in ihrem Wissensstand, dass kein Sieger ermittelt werden konnte. Die Siegermelonen wurden kurzerhand von allen verzehrt, dazu gab es noch selbstgebackene Mostbrötchen (Prof. S. Weber) nach antikem Rezept.

Spielregeln - natürlich Latine!







Angespannte Kandidaten - entspannter Spielleiter Prof. F.
Spöcklberger



Ein eindeutiger Publikumsjoker ist immer willkommen






Mostbrötchen und Melonen für alle
Allen Teilnehmern an diesem fächerübergreifenden Projekt - Lehrern als auch Schülern - hat diese Form des kreativen, spielerischen und doch ernsthaften Lernens mit allen Sinnen sehr gut gefallen. Der einhellige Tenor lautete: "Ancora!"
Text:
PetGu
Fotos: PetGu, Prof. E. Maltschnig,
Prof. S. Weber
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