"Publius Ovidius Naso - Vivam - Carmina morte carent"

"Gedichte sterben nicht" - Unter diesem originellen, als auch zutiefst inhaltsbezogenen Zitat von Ovid aus seinen "Amores" gestaltete die Bühnenspielgruppe des BG Tanzenberg eine mehr als sehenswerte Aufführung. In vielen Einzelszenen erlebte der Betrachter / Zuseher Stationen aus dem ereignisreichen Leben des römischen Dichters, beginnend von seinem Konflikt im Elternhaus, wo er dem Vater, der dem Sohn eine "anständige" Karriere anempfehlen möchte, sagt, er probiere ja seine Wünsche zu befolgen, aber alles, was er schreibe, werde zu einem Vers. Fast alle seine Werke werden gestreift, von den "Amores" / "Ars amatoria"  über die "Heroides" hin zu den großen Werken "Metamorphosen" bzw. "Tristia" / "Epistulae ex Ponto".
Ingeborg Wiener und Astrid Eder, die beiden konzept- und regieverantwortlichen Professorinnen für diese szenische Collage, haben es verstanden, das Publikum mit Szenen, die einen hohen Wiederkennungswert, vor allem bei Ovid lesenden SchülerInnen haben, in erwartungsvolle Spannung zu versetzen, wie es denn nun wohl weitergehe, im Theaterstück.

Am Montag, dem 20. Juni, nahmen die SchülerInnen der 6.ab sowie der 7.b(RG) auf Initiative von Prof. Mag. Franz Spöcklberger / Prof. Mag. Günter Peter an der Vormittagsvorstellung teil und waren vollends begeistert. In allen Gesprächen, die im Anschluss geführt wurden, lobten die SchülerInnen vor allem die Kurzweiligkeit der einzelnen Szenen, die gute Mischung zwischen Text und musikalischer, tänzerischer Darbietung, aber auch den Professionalismus, den die Theatergruppe des BG Tanzenberg an den Tag gelegt hat. So wurden einzelne Szenen auch videotechnisch hinterlegt. Als Beispiel ein Video, bei dem sich Ovid als bereits Verbannter erinnert, wie die Zeiten noch rosig waren. (Videolink)


Die Ovid begeisterte Schuljugend der 6.ab/7.b(RG) bei der Stärkung NACH der Aufführung
re.: Prof. Mag. Franz Spöcklberger

Text und Foto:      PetGu