Aschenkreuz 2012
Wie im Vorjahr begonnen, so kamen
auch heuer am
Aschermittwoch die SchülerInnen und ProfessorInnen des Gymnasiums in
der Stiftskirche zusammen, um gemeinsam den Start in die Fastenzeit zu begehen.
Aufgeteilt in zwei Blöcke (Oberstufe + 4.Klassen / Unterstufe 1.-3.Klassen)
hielten Abt Dr. Heinrich Ferenczy OSB, Altabt OStR. Bruno Rader OSB und Dir. Dr.
P. Thomas Petutschnig OSB zusammen den Wortgottesdienst.
Abt Heinrich wies in seiner Predigt auf drei Punkte hin, die in der kommenden
Zeit eine neue Wertigkeit erfahren sollten. Erstens die Frage nach der
persönlichen Beziehung zu Gott. Welche Bedeutung hat denn dieser Gott in meinem
Leben? Der Mensch möge die kommende Fastenzeit dazu nützen, sich mit dieser
seiner eigenen Gotteserfahrung zu beschäftigen und sie neu zu überdenken. Dieses
Nachdenken führt auch zur Frage des Umgangs miteinander, zur Frage nach der
Beziehung zu meiner Umwelt. Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um, wie sie mit
mir? Aus welchen Gründen ist dies so? Arbeite ich offen und herzlich an einer
friedvollen Atmosphäre in der Schule, Familie, im Freundeskreis?
All diese Gedanken münden letztendlich in der Betrachtung des eigenen Lebens, in
der Selbstreflexion, die zum Ziel hat, das Gute in meinem Leben zu bewahren und
das weniger Gute zu verbessern oder vielleicht gar zu eliminieren. Fasten im
Stillen, ohne sichtbar zu machen, welch grooooßes Fastenopfer ich bringe, das
ist der Beginn der inneren Einkehr bei sich selbst oder wie Karl Valentin es
treffend sagte: "Heute will ich mich besuchen. Hoffentlich bin da daheim!"
Die musikalische Umrahmung der Feier nahm Prof. Mag. Helmut Schmidt vor,
einfühlsam und stimmungsvoll am Piano.

Wortgottesdienst

Gefühlvolle musikalische Umrahmung
Prof. Mag. H. Schmidt

Erteilung des Aschenkreuzes
"Memento homo, quia pulvis es, et in pulverem reverteris." (Gen.3,19)
"Gedenke, oh Mensch, dass du Staub bist, und in den Staub zurückkehrst."
oder/und
"Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!" (Mk,1,15)
Text und Fotos: PetGu
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