Sozialprojekt 2007
Vom 16. bis 19.April sammelten die Schüler/innen den heurigen siebenten Klassen wichtige Berufserfahrungen in folgenden sozialen Institutionen der Umgebung:
Wolfsberg:
Landeskrankenhaus, Kindergarten Reding und Gries (jeweils 8 Schüler)
St. Andrä: Haus Elisabeth (4 Schüler)
Pudlach: Seniorenzentrum Neuhaus (4 Schüler)
St. Paul: Kindergarten Granitztal (2 Schüler) und St. Paul (3
Schüler)
Die Zufriedenheit der Jugendlichen mit der Möglichkeit, vier Tage in die Kindergartenarbeit einerseits und den Pflegebereich andererseits „hineinzuschnuppern“, war überwiegend sehr groß. In den Kindergärten wurde die Erfahrung gemacht, wie ehrlich, herzlich und lieb die Kleinen sind, dass aber die Arbeit mit ihnen durchaus kein Honiglecken, sondern mit Anstrengung und großer Verantwortung verbunden ist.

Kindergarten Gries - Wolfsberg

Kindergarten Reding - Wolfsberg
Im Haus Elisabeth und im Seniorenzentrum Neuhaus waren die Schülerinnen von der Freundlichkeit und vom Engagement des Pflegepersonals (Freude am Beruf!) positiv überrascht. Während den Jugendlichen in St. Andrä die persönliche Mitarbeit weitestgehend freigestellt war, wurden die Schüler/innen in Pudlach in die jeweilige Tagesthematik der Gruppenstunden und der Animation konkret eingebunden. Am Programm standen die Themen „Kosmetik“, „Zeitungsdiskussion“, „Malen und Gestalten“ und „Spiele“.

Seniorenheim "Haus Elisabeth" - St.
Andrä
Im Landeskrankenhaus Wolfsberg wurden die Schüler/innen auf vier Abteilungen aufgeteilt:
-
Geburtshilfliche Abteilung und Kinderzimmer
- Physiotherapie
und die beiden erst jüngst eröffneten Abteilungen
- Tagesklinik / Geriatrie
- Abteilung für chronisch Kranke
In der
Abschlussbesprechung („Reflexion“) zeigten sich die Jugendlichen sowohl vom
therapeutischen und pflegerischen Standard als auch vom Arbeitsklima im LKH sehr
beeindruckt. Geradezu begeistert äußerten sich Maritta Hirm und Isabella Gunzer,
die der Physiotherapie zugeteilt waren, von der ihnen gebotenen Chance, in so
verschiedene Bereiche wie Ergotherapie, Logopädie, Intensivmedizin, Lymphologie
etc. Einblick gewinnen zu können.
Aber auch das „Gegenüber“, nämlich das für sie zuständige Krankenhauspersonal
unter der Leitung von Pflegedirektorin C. Obersteiner war vom Engagement unserer
Septimaner sehr angetan.
RESÜMEE:
Insgesamt
wurde wieder der Beweis erbracht, dass die Einführung des "Sozialprojekts“ eine
sinnvolle Sache ist, denn die Jugendlichen merken - nach eigenen Aussagen -
schon in dieser kurzen Zeit, ob sie sich für einen derartigen Beruf eignen oder
(eher) nicht.
Text: Prof. Mag. Emma
Spöcklberger
Fotos: Prof. Mag. Emma Spöcklberger
// Schülergruppen
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