Gegen das Vergessen – Die 8b besucht die Ausstellung zu den Kindertransporten
Am Freitag, dem 8. Mai, unternahm ein Teil der 8b-Klasse des Stiftsgymnasiums St. Paul einen ganz besonderen Museumsbesuch nach Klagenfurt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung „Für das Kind. Die Kindertransporte zur Rettung jüdischer Kinder nach Großbritannien 1938/39“ im kärnten.museum bereits vor ihrer offiziellen Eröffnung zu besichtigen. Begleitet wurden sie dabei von Mag. Rosemarie Pollanz.
Ein weiteres Highlight war, dass Milli Segal, die Kuratorin der Ausstellung, die Führung persönlich übernahm. Mit großer Expertise und spürbarem Engagement vermittelte sie den Schülerinnen und Schülern die bewegenden Geschichten jener rund 10.000 jüdischen Kinder, die zwischen Dezember 1938 und August 1939 mit den sogenannten Kindertransporten vor dem nationalsozialistischen Regime nach Großbritannien gerettet werden konnten.
Die Ausstellung macht eindrucksvoll sichtbar, unter welch schwierigen Bedingungen diese Kinder ihre Heimat verlassen mussten: Mitnehmen durften sie nur einen Koffer und ein Handgepäcksstück – zurücklassen mussten sie ihre Familien, Freundschaften und ihre Kindheit.
Der Museumsbesuch zeigte den Schülerinnen und Schülern auf eindrucksvolle Weise, dass Erinnern und Verstehen wesentliche Grundlagen für ein verantwortungsbewusstes Miteinander sind.
Text und Bilder: Mag. Rosemarie Pollanz













